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Das Gerät ermöglicht die elektrische Ansteuerung von bis zu zwei Gebläsekonvektoren (FanCoil Units). Gebläsekonvektoren werden zum bedarfsorientierten Heizen oder Kühlen von Räumen eingesetzt und lassen sich - genau wie herkömmliche Radiatoren - überall dort installieren, wo eine zentrale Wärme- und/oder Kälteversorgung installiert ist.
Abhängig von der Geräteausführung werden Gebläsekonvektoren in 2-Rohr-Systemen (nur Heizen, nur Kühlen oder Heizen und Kühlen über ein gemeinsames Rohrleitungssystem) oder in 4-Rohr-Systemen (Heizen und Kühlen über getrennte Rohrleitungen) eingesetzt. Das Gerät unterstützt beide Rohrleitungs-Prinzipien.

Das Gerät empfängt in der Regel Stellgrößentelegramme, beispielsweise vom internen oder einem externen Raumtemperaturregler, und setzt diese Stellgrößenvorgaben in dazu äquivalente Lüfterstufen um. Zudem steuert das Gerät über eine Betriebsartenvorgabe oder alternativ direkt über getrennte Stellgrößenvorgaben die Ventile im Gebläsekonvektor an, welche die Heiz- oder Kühlleitung(en) bedarfsorientiert öffnen oder schließen.
Zusätzlich ermöglicht das Gerät auch eine manuelle Ansteuerung des Gebläselüfters, wodurch reine Lüftungsfunktionen ohne Heiz- oder Kühlbetrieb oder eine individuelle Raumlüftung bei aktiver Heizung oder Kühlung praktizierbar ist. Diese Funktion ist beispielsweise für Hotelzimmer oder Schulungs- und Büroräume interessant. Die manuelle Steuerung kann dabei über Tastsensoren oder Bedientableaus erfolgen oder über die Nebenstelleneingänge des Gerätes.
Die Ansteuerung der Lüfter erfolgt schaltend über Relaisausgänge

Die Ansteuerung von elektrothermischen Stellantrieben (ETA) für Heiz- oder Kühlanlagen kann über 1 Bit (Relaisausgänge) oder 1 Byte (Relaisausgänge oder Dimmausgänge) erfolgen. Bei der Ansteuerung über Relaisausgänge und Dimmausgänge erfolgt die Ansteuerung von stetigen Stellgrößentelegrammen in ein pulsweitenmoduliertes Ausgangssignal (PWM). Dadurch ist eine quasistetige Ansteuerung der angeschlossenen Stellantriebe möglich. 